Mittwoch, 14. August 2013

Meine ersten Tage als Au Pair

Soo, nun ist es soweit - seit Montag arbeite ich also als Au Pair :-)
Glücklicherweise hat meine Gastmutter Montag und Dienstag noch von Zuhause aus gearbeitet, sodass ich nur halb ins kalte Wasser geworfen wurde.
Der erste Tag verlief an sich echt gut - abgesehen von den Sprachbarrieren :-D
Habe in Begleitung mit meiner Gastmutter und der Kleinen den Jungen zum Camp gebracht und ihn später wieder abgeholt. Autofahren klappt soweit. Sehr chillig mit Automatik...
Mit der Kleinen habe ich einen schönen Bilderrahmen gebastelt, viel gespielt oder sie hat dann auch ne zeitlich einfach nur ihrem Baby und ihrem Teddy ein Buch vorgelesen (Ach du meine Güte ist das putzig! Könnte ich den ganzen Tag beobachten.). Tja, uuund wir haben uns gegenseitig die Fingernägel angemalt. Es war so witzig. Ich denke das Bild zeigts ganz gut!!
Natürlich pink mit Glitzer!!

und der selbst zusammengeklebte Bilderrahmen.

Am Montagnachmittag waren wir dann noch zusammen mit einem Nachbarskind im Freibad. Schöne Erfrischung bei diesen Temperaturen hier.

Dienstag hatten wir zwischendurch Besuch von 3 anderen Kids. Zwei von ihnen (9 und 12 Jahre alt) waren letztens in einem Camp in Deutschland, sodass ich etwas deutsch mit ihnen reden konnte bzw. sogar sollte. Wobei es eher den Eindruck gemacht hat, als seien sie froh, wenn ich nicht auf deutsch mit ihnen geredet, sondern mir eher im Englischen irgendwie einen abgehampelt habe :-D War auf jeden Fall mal cool!

Abends war ich dann mit einer Freundin - Ricarda - unterwegs, die ich in der Trainingsschule kennengelernt habe. Glücklicherweise hat sie das Auto von ihrer Gastfamilie bekommen, sodass wir die Montgomery Mall (ähnlich wie die Köln-Arcaden oder die Galerie Neustädter Tor) unsicher machen konnten. Waren echt froh, dass wir irgendwie heile angekommen sind. Ist nämlich alles nen bisschen anders hier mit dem Verkehr :-D Aber lief! Sind kurz etwas rumgebummelt und dann gabs ne fette heiße Schoki. Yummy! Am Wochenende wird dort geshoppt. Oh oh.

Heute war ich dann das erste Mal komplett auf mich alleine gestellt: Kinder anziehen, Zähne putzen, zum Camp fahren, die Kleine beschäftigen, die Küche ordentlich machen, Kinderzimmer aufräumen, den Jungen vom Camp abholen, Mittagessen kochen und beide Kids beschäftigen. Puh, alles gut gegangen :-) Aber es ist ganz schön anstrengend - nicht unbedingt weil es einige Aufgaben sind, sondern because of the blöde english *grummel* Jaa, bin etwas ungeduldig. Würds am liebsten jetzt schon fließend sprechen können...

War dann nach meinem Arbeitstag ne Runde joggen. Richtig genial (auch, weil ich wieder nach Hause gefunden habe!). So eine schöne Gegend, kilometerlanger schöner Fahrrad-/Jogg-/Inlinerweg, da lässt es sich echt wunderbar joggen:

Ja ihr Lieben, das waren meine ersten 3 Arbeitstage als Au Pair in den USA. Es folgen noch viele, viele weitere, von denen ich euch natürlich auch weiterhin berichten werde ;-) Also bis dahin bye bye und einen festen Drücker.

Samstag, 10. August 2013

Welcome to America - Die ersten Tage in den USA

Nach einer schönen Verabschiedung von meinem Abschiedskomitee am Frankfurter Flughafen ging es innerhalb von ca. 8 Stunden über den großen Teich. Der Flug war spitze. Sehr empfehlenswerte Airline (Singapore Airline): Jeder hat eine Decke, ein Kopfkissen, Zahnbürste & -pasta, Socken und Essen & Trinken in Hülle und Fülle bekommen. Außerdem hatte jeder seinen eigenen Bildschirm mit übertrieben vielen Filmen, Serien, Musik, Spielen, ... Die 8 Stunden gingen also richtig schnell um ;-)


Eins der beiden warmen Mahlzeiten. Mit Wasser in einer Plastikbox (das blaue Ding) :-P



Nach einer eineinhalbstündigen Busfahrt sind wir dann endlich in der Trainingsschule auf Long Island angekommen. Zwar war die Schule nicht super schön und die Matratzen mega laut (sowas habt ihr sicherlich noch nie gesehen :-D ) aber die Leute dort waren klasse. Waren insgesamt 280 Au Pairs dort. Gar nicht mal so wenig :-P
Von Dienstag bis Donnerstag hatten wir am laufenden Band Kurse und deswegen kaum Freizeit. Deswegen war es sehr anstrengend - Der liebe Jet lag hat es nicht besser gemacht.
Habe in der Schule ein deutsches und zwei brasilianische Au Pairs kennengelernt. 2 von den beiden wohnen ganz in meiner Nähe, also perfekt. Das wird noch sehr spaßig mit ihnen ;-)
Tja, was das Essen angeht ist es die ersten Tage richtig typisch amerikanisch gewesen: Montag - Pizza & Sandwiches, Dienstag - Burger & Chips (nachdem wir im Kurs 2 Stunden lang über gesunde Ernährung gesprochen haben...neiiiiin, wir kamen uns kein Stück veräppelt vor!), Mittwoch - Burger & Nudeln mit Käse, Donnerstag - Sandwiches & Pizza. Heute zum Frühstück: ein Riesen-Muffin :-D Ich muss dringend Sport machen, sonst erkennt ihr mich in einem Jahr nicht wieder!!!!! Aber immerhin gab es bis jetzt jeden Tag auch Salat!
An meine Arizona-Icetea-Freunde: Der Eistee ist hier sooo günstig. Hab ca. 3 Liter für ca. 2,50 € gekauft. Ein Traum!

Die Trainingsschule - St. John's University ...und ich ;-)

Blick auf die Cafeteria

Der Riesen-Eistee

Unser Zimmer mit den lauten Plastikmatratzen. Hier habe ich mit einem deutschen, einem brasilianischen, einem schwedischen und einem kolumbianischen Au Pair gehaust.

Blick von meinem Bett aus - Guten Morgen Meer :-)

Donnerstagnachmittag gings dann nach New York City. Ach du meine Güte ist das eine faszinierende, große, atemberaubende, geniale Stadt. Waren auf dem Top of the Rocks. Megaa und so unreal gigantisch. Der Times Square am Abend war am besten. Bunt bunt bunt und groß. Das müsst ihr einfach mal erleben. Leider haben wir die Freiheitsstatue nur aus der weiten Ferne gesehen. Und den Ground Zero gar nicht. Aber zum Glück bin ich nur 4 Stunden von New York weg, sodass ein oder vermutlich mehrere Trips dorthin nicht ausbleiben ;-)
Ein paar Eindrücke aus New York City:

Wolkenkratzer - im wahrsten Sinne des Wortes - #1


Naked Cowgirl :-)

Ein Blick in den Central Park

Blick vom Top of the Rocks - Wahnsinn, oder?!



Und, könnt ihr die Straßen zwischen den Wolkenkratzern sehen?

Blick auf den Central Park von oben
Hi there :-) It's me on the Top of the Rocks

Times Square



Gestern gings dann endlich zu den Gastfamilien. Das war aufregend :-) Werden wir sie erkennen? Werden sie direkt da sein? Wie werden sie uns empfangen?
Es war wunderschön. Habe meine Familie direkt aus dem Bus heraus erkannt. Sie haben mich zur Begrüßung liebevoll umarmt. Im Auto gabs dann ein Helium-Ballon (ich liiiebe sie :-D ) und ein Willkommensplakat für mich.
Meine Gastfamilie ist super. Die Kinder sind total goldig und aufgeschlossen. Sie haben mir schon ganz viel erzählt - nur leider habe ich nicht alles verstanden :-D Sam kam grad zum Beispiel einfach zu mir herunter und hat mir seinen neuen ferngesteuerten Hubschrauber vorgeführt. Die Große habe ich noch nicht kennengelernt. Sie ist bis nächste Woche noch in einem Camp.
Sam (seit heute übrigens 8 Jahre alt) hat zwei Vogelfutterstationen im Garten. Da haben wir gestern zusammen eine Weile Vögel beobachtet und er hat mir erzählt, was das alles für Arten sind. Zum Glück hat er heute zum Geburtstag ein Buch über Vögel bekommen. Ich glaub das schnappe ich mir mal, um die Namen zu lernen :-D Dann kann ich auch mitreden!!
Noch ist es für mich sehr schwer mit der Gastfamilie und vor allem den Kids zu reden. Meine nur schwach ausgeprägten Englischkenntnisse sind halt nicht so der Brüller! Hoffe das bessert sich ganz schnell!!
Neil - mein Gastvater - ist heute mit mir eine Runde Auto gefahren, also ICH bin gefahren :-D Das Auto ist zwar groß, aber dafür hat es Automatik und jeglichen technischen Schnickschnack. Sind heile angekommen. Die Ampeln sind nicht direkt dort, wo man halten muss, sondern auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Das ist etwas ungewohnt. Komisch ist auch, dass man hier irgendwie überholt, wo man grade mag. Aber allem in allem klappt es recht gut. Hier ist ja glücklicherweise auch Rechtsverkehr.
Mein Zimmer ist klein aber gemütlich. Habe heute Nacht richtig gut geschlafen - wie ein Stein! Heute morgen kamen die Kinder dann in mein Zimmer gestürmt: total herrlich :) Ich war glücklicherweise schon wach und fertig, um den Tag zu starten.

My kingsize bed

Mit Kommode und Spiegel

und so eine Art begehbarem Kleiderschrank :)

Vor meinem Zimmer habe ich eine Couch mit Fernseher

Wie ihr seht, gehts mir hier richtig gut! Jetzt wird es Zeit alles zu entdecken, in den Alltag hereinzukommen, viel Spaß mit der Familie zu haben, weitere neue Leute kennenzulernen und vor allem die Sprache zu lernen :-)
Fühlt euch alle umarmt!
Love, Nine.








Samstag, 15. Juni 2013

Samstagmorgen 8 Uhr in Deutschland :-/

Die WG schläft (was auch sonst um diese Uhrzeit an einem Samstag (!) ) - *riiiing* - Ich denke: "Nee ey, wenn das die Zeugen Jehowas sind..." - *grummel* - Gut, sagste wenigstens mal freundlich "Hallo" durch die Sprechanlage, jetzt wo de eh wach bist - "Guten Morgen! DHL." - Juhuu, da hat sich das frühe Gewecktwerden ja doch gelohnt!! Denn was hat der liebe DHL-Mensch vorbeigebracht: Mein Visum!!

Yeah Yeah Yeah!! Ich habe meine Visum :-)
Jetzt wirds langsam richtig ernst. Fehlen nur noch meine Flugtickets, die in ca. 2 Wochen da sein dürften.
Bauchkribbeln :-)

Ich wünsche euch ein schönes, sonniges Wochenende :-*